Häufige Fragen

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen häufig gestellte Fragen kurz beantworten.

Natürlich kann man in dieser Kürze nicht alle Aspekte zu Ausdruck bringen, dafür bitten wir um Verständnis.

Wenn Sie weitere Fragen haben - rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-mail mit Ihrer Telefonnummer, wir rufen Sie dann gerne zurück!
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  1. 1. Was ist Angiologie?

Angiologie bedeutet die Lehre von den Gefäßerkrankungen. Dies betrifft sowohl Arterien, Venen als auch die Lymphgefäße. Typische arterielle Erkrankungen sind Verkalkungen (Arteriosklerose) der Beinarterien, die im fortgeschrittenen Stadium typischerweise zu Wadenschmerzen beim Gehen führen. Des weiteren zählen zu den typischen Arterienerkrankungen auch Verkalkungen der hirnversorgenden Arterien am Hals mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko. In der Angiologie wird auch nach Verkalkungen der Bauchschlagader gesucht und damit auch nach Verkalkungen der großen Arterien im Bauch, wie z. B. der Nierenarterien (Ursache von Bluthochdruck und Nierenfunktionsstörungen) und der Darmarterien (z.B. unklare Bauchschmerzen insbesondere nach dem Essen).

Bezüglich Venenerkrankungen steht das Krampfaderleiden (Varikosis) zahlenmäßig eindeutig im Vordergrund. Wichtig und für den Patienten von vitaler Bedeutung ist zu dem die Thrombosediagnostik, um lebensbedrohliche Lungenembolien zu vermeiden. Dies erfolgt primär heutzutage mit Ultraschalltechnik. In diesen Bereich fällt auch die Diagnostik von Gerinnungsstörungen die mit einem erhöhten Thromboserisiko assoziiert sind (Thrombophiliediagnostik).

Lymphgefäße stellen den dritten Weg für Flüssigkeitstransporte im Körper dar - neben den Arterien und Venen. Lympherkrankungen sind meist mit einer Schwellung der betroffenen Extremität z. B. eines Arms oder eines Beines verbunden. Lymphabflussstörungen sind häufig Folge von Verletzungen der Lymphgefäße z. B. nach Operationen, können auch im Rahmen von Tumorerkrankungen und nach schweren Entzündungen auftreten.

  1. 2. Für welche Bereiche besteht eine kassenärztliche Zulassung ?

Für sämtliche Krankheitsbilder, die in die Zuständigkeit der Angiologie (Gefäßmedizin) fallen (siehe Frage 1 oben), sowie für die Echokardiographie (Computerultraschalluntersuchung des Herzens). Als Facharzt bin ich im kassenärztlichen Bereich zuweisungsgebunden, das heißt ich benötige eine Überweisung Ihres primär betreuenden Arztes (Hausarzt) mit der Fragestellung / der gewünschten Untersuchung.

  1. 3. Was muss ich mitbringen?

Im Rahmen der kassenärztlichen Aufgaben (Angiologie) benötige eine Überweisung Ihres Hausarztes, weiterhin wesentliche Vorbefunde (Arztbriefe / Krankenhausentlassberichte / Laborwerte etc.) und Ihren aktuellen Medikamentenplan.

  1. 4. Muss ich nüchtern in die Praxis kommen?

Einige Laboruntersuchungen (Blutfette, Homocystein etc.) sollten nüchtern (kein Frühstück) erfolgen.
Für Ultraschall-Untersuchungen des Bauchbereichs (Bauchschlagader und Abgänge incl. Nierenarterien, Oberbauchsonographie) sollten Sie nüchtern und entbläht (z.B. Lefaxtabletten) zu einem frühen Vormittagstermin in die Praxis kommen.

  1. 5. Wird eine umfassende Checkup-Untersuchung von der Krankenkasse bezahlt?

Die Kosten werden von Privatversicherungen in aller Regel vollständig oder weitestgehend übernommen.

Der gewünschte Umfang der Untersuchung und entstehende Kosten werden selbstverständlich vorab mit Ihnen besprochen.

Sinnvolle (ggf. notwendige) Untersuchungen, die jedoch von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen werden, können als Selbstzahlerleistungen erbracht werden. Die für jeweilige Untersuchungen zu kalkulierenden Kosten können vorab erfragt werden.